Weiterbildung für AbsolventInnen

Bauschäden I-IV
  • 1 Seminar
  • 2 Teilnehmerdaten
  • 3 Übersicht
Vierteilige Seminarreihe als Online-Veranstaltung
• 4 Termine à 90 Minuten
• jeweils mittwochs von 18:00–19:30 Uhr

Termine:
16.09.2026, 18.00 bis 19.30 Uhr (keine Pause)
23.09.2026, 18.00 bis 19.30 Uhr (keine Pause)
30.09.2026, 18.00 bis 19.30 Uhr (keine Pause)
14.10.2026, 18.00 bis 19.30 Uhr (keine Pause)

Die Termine können nur als ganzer Block gebucht werden!


1. Termin: Bauwerksabdichtung

Feuchteschäden wegen Mängeln der Bauwerksabdichtung sind vermeidbar – das Seminar vermittelt Architekten, Ingenieuren, Bauausführenden und Sachverständigen das praktische Rüstzeug für die in technischer Hinsicht risikoreduzierte Abdichtungsplanung und -ausführung und bietet damit sogleich die Grundlagen für deren sachverständige Bewertung.
Die Abdichtungsnormen (DIN 18533:2026-06) und DIN 4095-1:2026-06) führen Wassereinwirkungs-/Widerstands- sowie Raumnutzungsklassen ein. Hierbei stellt sich die Frage der Zuordnung in der Baupraxis. Der Abdichtungsaufwand wird nach möglichen Rissen im Untergrund klassifiziert. Die grundsätzlichen Neuerungen der Neuausgaben von Juni 2026 werden vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen erläutert.
Im Fokus stehen Abdichtungen erdberührter Mauerwerkswände und Gebäudesockeln. Ebenso werden auch Übergänge von Abdichtungen auf Stahlbetonbodenplatten normativ geregelt und daher auf die häufig ausgeführten Abdichtungskombinationen zwischen weißen und schwarzen Systemen eingegangen.
1. Einwirkungs- und Widerstandsklassen
2. Tatsächliche Wassereinwirkungen aus dem Baugrund auf die erdberührten Bauteile von Gebäuden
3. Problem: Festlegung der Wassereinwirkung – immer überall gleich?
4. Abdichtungsdetails von Gebäudesockeln
5. Übergänge von Abdichtungen auf WU-Beton-Bodenplatten

2.Termin: Balkone und Dachterrassen

Bei genutzten Dächern stehen Feuchteschäden wegen Mängeln der Flachdachabdichtung im Fokus. Daher ist es auch für den Bereich der genutzten Dächer über die notwendigen Zuverlässigkeits- und Sicherheitskriterien der unterschiedlichen Bauweisen, die sich insbesondere in den Schadensfolgen und dem Aufwand der Schadensbeseitigung ermessen lassen, zu berichten.
An das Qualitätsniveau angepasste Detaillösungen sollten dann zur Ausführung kommen. Einen besonderen Stellenwert nehmen niveaugleiche Türschwellen ein, die im barrierefreien Bauen gefordert und unverzichtbar sind.
Durch das Aufstellen einer Solaranlage auf Flachdächern wird aus einem bisher ungenutzten Dach dann ein genutztes Dach. Im Vortrag werden die Konsequenzen dieser Nutzungsänderung erläutert und häufige Konflikte aus der Baupraxis thematisiert.
Der Vortrag befasst sich im Einzelnen mit folgenden Themen:
1. DIN 18531 vs. Flachdachrichtlinie? Regelwerke – Gefälle und Stoffe
2. Abgrenzung zwischen Dachterrassen und Balkonen
3. Bauweisen genutzter Dächer und Balkone
4. Änderungen durch die Aufstellung von Solaranlagen auf Flachdächern (vom ungenutzten zum genutzten Dach)
5. Niveaugleiche Türschwellen

3.Termin: Umnutzung von Kellergeschossen

Bei Abdichtungsmaßnahmen im Bestand sind die bautechnischen und bauphysikalischen Zusammenhänge wichtige Voraussetzung für gebrauchstaugliche Konstruktionen, wenn nicht grundsätzlich eine Modernisierung mit konsequenter Anwendung von Neubauregeln im Vordergrund stehen soll.
Da dieses nicht selten aus finanziellen, situativen und/oder denkmalpflegerischen Gründen nicht möglich ist, wird eine Anpassung oder in manchen Fällen ein bewusstes Abweichen von Regelwerken erforderlich, um einen angemessenen Feuchteschutz zu erzielen. Außerdem sind bei der Umnutzung von Untergeschossen wärmeschutztechnische Aspekte zu berücksichtigen sind.
Der Fokus liegt auf dem fachgerechten Umgang mit Wärmebrücken im Bereich des Gebäudesockels sowie auf der Klärung der Frage, ob eine außen- oder innenseitige Wärmedämmung ausgeführt werden soll.

Der Vortrag befasst sich im Einzelnen mit folgenden Themen:
1. Grundlagen der nachträglichen Bauwerksabdichtung
1. Maßnahmen bei Feuchtigkeitsschäden erdberührter Bauteile – immer erforderlich? Probleme und Lösungen; nachträgliche Querschnittsabdichtungen
2. Funktionsweise von Sanierputzen
3. Anforderungen an die Trockenheit von Kellern
4. Erforderlicher Wärmeschutz erdberührter Bauteile beim Bauen im Bestand: Außen- oder Innendämmung

4.Termin: Dachausbau

Ausgebaute Dächer müssen darunter befindliche Räume gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen schützen. Die Dachkonstruktion muss den geschuldeten Wärmeschutz gewährleisten und gegen das Eindringen von Feuchtigkeit durch Wasserdampfdiffusion und Luftströmung aus dem Innenraum geschützt werden sowie dazu beitragen Lüftungswärmeverlusten und Zugerscheinungen zu vermeiden.
Dies gilt auch bei der Umnutzung eines Speichers zu einem ausgebauten Dachgeschoss und stellt Planer und Ausführende vor besondere Herausforderungen.
Auch die nachträgliche Montage einer Solaranlage auf geneigten Dachflächen wird tehmatisiert.

Der Vortrag befasst sich im Einzelnen mit folgenden Themen:
1. Regenschutz
2. Bauphysik ausgebauter Dächer (Wärme- und Feuchtigkeitsschutz)
3. Belüftung der Dachkonstruktion – immer erforderlich?
4. Luftdichtheit und Winddichtheit
5. Nachträgliche Installation einer Solaranlage auf geneigten Dächern: Was ist zu beachten?

Referentin:
Dipl.-Ing. Géraldine Liebert - Architektin, saSV für Schall-/Wärmeschutz, DGNB Consultant

Preise:
Absolvent 64,- Euro
Junior Flat: 35,- Euro
BDB-Junior Flat: 30,- Euro
Informationen zu den Konditionen für die Junior Flat und die BDB Junior Flat erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle:
0211 36 31 71, oder unter: info@bdb-nrw.de.
digital
64,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0,0%) MwSt.

Studierendenprogramm: 0,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0,0%) MwSt.
Seminare gratis für Studierende. Es wird keine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

16.09.2026 18:00 - 19:30

23.09.2026 18:00 - 19:30

30.09.2026 18:00 - 19:30

14.10.2026 18:00 - 19:30

Dipl. Ing. Géraldine Liebert, Architektin und staatlich anerkannte Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz

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